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 KREATOR  Krushers of the World

 

KREATOR

Krushers of the World

 
Ach ja, Kreator…. gute alte Pleasure to Kill-Zeiten… war das ein Konzert damals in der RoFa LB, Stephan und ich sind bei „Riot of Violence“ voll abgegangen neben der Bühne, wo wir uns dank Backstage Pässen nach dem Interview eingefunden hatten. Ganz baff standen wir dann da, als Mille (sollte ich das beim letzten Album schon geschrieben haben, seht es einem alten Sack nach) unser Mortal Sin von der Bühne herunter anpries. Bin ich heute noch stolz drauf. Tja, diese Zeiten sind leider lange vorbei und auch Mille & Co sind nicht jünger geworden, hörbar an dem über die Jahre gesteigerten Melodic- und dem gleichermaßen gedrosselten Thrash-Anteil. Das hat mir beim letzten Album nicht sonderlich gefallen, was allerdings eher an den Songs als an der Stilrichtung gelegen hat (die beiden Scheiben davor waren super!). Nun also das all überall schon gelobte KOTW; wenn man gehässig wäre, könnte man „More of the same“ sagen, wenn man das nicht ist, dann kann man schon die Frage stellen, warum sich die Band vom mit „Phantom Antichrist“ eingeschlagenen Weg wegbewegen sollte, so gut wie das bei den Fans angekommen ist? Paßt also schon mit den Melodien und dem eingängigeren Material. Gut muß es halt sein und da kann man getrost den Daumen nach oben halten; das Gebotene erfüllt höchste Ansprüche, mal schwer stampfend und mal schneller, viel Abwechslung, tolle Soli, sehr gut produziert und ein Maßstab für viele, die sich in dieser Stilart bewegen. Anspieltipp „Psychotic Imperator“, das bollert wie früher (geile Chöre dabei, wie aus nem Omen-Film, coooool!!), „Deathscream“ (mit Growls im Refrain, hoffentlich hat sich da keiner erschrocken) sowie das famose „Tränenpalast“, bei dem ich erst dachte, sie würden jetzt einen auf Gothic machen und dann weggeblasen wurde, hahaha!!! Aber eigentlich ist es egal, wo man ansetzt, die Qualität (und das ist das höchste Lob, das man aussprechen kann) läßt nie nach und rechtfertigt den Kauf der CD und die Unterstützung der besten deutschen Metal-Band der Gegenwart.

 

Frank

 

 

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